Eisige Temperaturen, rauer Wind und trockene Luft – im Winter muss die Gesichtshaut ganz schön viel aushalten. Über die Hälfte aller Frauen kämpft im Winter mit Spannungsgefühlen, Trockenheitsfältchen, Juckreiz und rauen, wunden Hautpartien. Wir vom Kosmetikstudio Beauty Balance in Stuttgart haben ein paar Tipps für schöne und gepflegte Haut zusammengestellt, damit Sie und Ihre Haut gut durch den Winter kommen.
Die gesunde Haut produziert am Tag ungefähr ein bis zwei Gramm Talg pro Quadratzentimeter. Damit schützt sie sich vor äußeren Einflüssen und reguliert den Wasserverlust, um nicht auszutrocknen. Wenn die Temperatur jedoch unter 8 Grad Celsius sinkt, können die Hautzellen nicht ausreichend Talg bilden. Die Haut verliert mehr Feuchtigkeit und wird nicht ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt – sie wird trocken und rau.
1. Fett und Feuchtigkeit
Für schöne Haut im Winter ist die Zufuhr von ausreichend Feuchtigkeit besonders wichtig. Achten Sie darauf, Pflegeprodukte zu verwenden, die einen höheren Fettanteil haben. Die Lipide schützen Ihre Haut bei niedrigen Temperaturen vor dem Austrocknen.
Körperteile, die im Freien unbedeckt sind, wie die Hände, das Gesicht und auch die Lippen, benötigen besonders viel Aufmerksamkeit. Wir empfehlen Ihnen unsere intensive day cream, die Ihre Haut mit hochwertigen Ölen verwöhnt.
2. Sanftes Peeling für schöne Haut im Winter
Da die Haut im Winter in dicke Sachen wie Wollpullover eingepackt ist, bildet sie vermehrt Hautschüppchen. Dadurch können Cremes und Pflegeprodukte nicht mehr optimal aufgenommen werden. Wir empfehlen Ihnen, für schöne Haut im Winter ein- bis zweimal pro Woche ein sanftes Peeling wie unsere enzym power mask zu verwenden, um die Gesichtshaut gründlich zu reinigen.
Eine anschließende Maske mit pflegenden Inhaltsstoffen wie die hydrogenic mask und eine reichhaltige Creme versorgen die Haut mit Fett und Feuchtigkeit.
3. Raumklima und Ernährung
Trockene Heizungsluft setzt der Haut im Winter besonders zu. Sie entzieht der Haut viel Feuchtigkeit. Überprüfen Sie deshalb, wie trocken die Luft in Ihrer Wohnung und am Arbeitsplatz ist. Eine Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 Prozent ist optimal.
Ist die Raumluft zu trocken? Mit den folgenden Dingen können Sie Abhilfe schaffen:
- Luftbefeuchter
- hängen Sie ein nasses Handtuch über den Heizkörper
- stellen Sie eine Schale Wasser auf die Heizung
- auch Pflanzen können das Raumklima verbessern
Da die Haut im Winter besonders belastet wird, sollten Sie zudem vermehrt auf Ihre Ernährung achten. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung kommt auch Ihrer Haut zugute. Außerdem sollten Sie daran denken, ausreichend zu trinken. Die Flüssigkeitszufuhr sorgt für eine gute Hautpflege von innen.
4. Baden im Winter
Ein langes heißes Bad ist im Winter eine wahre Wohltat. Allerdings wird die Haut dabei sehr beansprucht – sie verliert viel Feuchtigkeit und Fette. Wenn Sie trotzdem nicht auf ein Bad verzichten möchten, sollten Sie darauf achten, dass die Wassertemperatur unter 35 Grad Celsius liegt, und generell nicht zu lange baden. Verwenden Sie zusätzlich feuchtigkeitsspendende Badezusätze oder Badeöle, um die Haut optimal zu pflegen. Nach dem Baden oder Duschen sollten Sie Ihre Haut großzügig eincremen.
5. Schöne Haut im Winter: Sonnenschutz nicht vergessen
Auch im Winter sollten Sie Ihre Haut vor den UV- und Infrarotstrahlen der Sonne schützen, denn selbst wenn die Sonne nicht scheint, altert Ihre Haut. Ganz unabhängig vom Hauttyp sollten Sie deshalb das ganze Jahr über eine Creme mit Lichtschutzfaktor für Gesicht, Ohren, Hals und Hände verwenden.
Wer in den Bergen Skifahren oder Wandern geht, sollte zusätzlich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Besonders die Stirn, Lippen und Nase sind gefährdet.
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Bild: Canva