fbpx

Die basische Ernährung ist in aller Munde. Kein Wunder, hat sie doch positive Auswirkungen auf zahlreiche Vorgänge in unserem Körper. Doch wussten Sie schon, dass Sie damit auch Ihrer Haut sehr viel Gutes tun können?

Unsere Gene, Stress, Umwelteinflüsse und die tägliche Pflege – natürlich sind all diese Faktoren entscheidend, ob wir ein glattes, rosiges Hautbild haben. Dass fahle Gesichtshaut, Cellulite oder Akne aber auch die Folgen einer „sauren“ Ernährung sein können, ist vielen Menschen jedoch nicht bekannt. Das Hautgleichgewicht ist gestört.

Der Säure-Base Haushalt des Menschen

Der menschliche Organismus benötigt einen ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt, damit alle Organe optimal arbeiten können. Die Haut, mit 1,5 bis 2 Quadratmetern unser größtes Organ, hat eine wichtige Funktion bei der Ausleitung von überschüssigen Säuren. Der Haut muss zwar Säure von außen zugefügt werden, damit ihr Säureschutzmantel erhalten bleibt. Jedoch können säurebildende Lebensmittel, die mit der Nahrung aufgenommen werden, der Haut durchaus Schaden zufügen. Durch den Abtransport der überschüssigen Säuren reagiert sie mit Irritationen. Das dadurch bedingte Milieu schafft zudem ideale Bedingungen für die Ansiedlung und Vermehrung von Bakterien und Pilzen.

Ist der Säure-Basen-Haushalt gestört, erschlafft das Bindegewebe und die Haut verliert ihre Elastizität. Trockene, juckende Haut sowie Unreinheiten können durch eine Übersäuerung begünstigt werden, ebenso wie Orangenhaut. Auch bei Akne kann die Übersäuerung des Gewebes eine Rolle spielen. Ein übersäuerter Körper gilt zwar nicht als Ursache für Neurodermitis und Ekzeme, jedoch kann er sie durchaus verstärken.

Natürliche, basische Nahrungsquellen, die reich an Antioxidantien und Mineralien sind, halten den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht und entlasten unsere Organe – und somit natürlich auch die Haut. Eine gute Voraussetzung dafür, dass sie schön und strahlend erscheint!

Basische Lebensmittel richtig erkennen ist wichtig

Doch was genau sind basische Nahrungsmittel? Für Menschen, die sich noch nie damit auseinandergesetzt haben, mag es zunächst verwirrend klingen: Was säuerlich oder süß schmeckt, ist noch lange nicht sauer oder basisch. Im Gegenteil: Zucker übersäuert den Körper, eine Zitrone hingegen ist basisch.

Als Grundregel gilt: Unverarbeitet Lebensmittel, die grün oder fruchtig aussehen, sind meist basisch oder zumindest neutral. Am besten verarbeitet man diese hochwertigen Lebensmittel so wenig wie möglich. Reifes Obst von Apfel bis Zwetschgen, Gemüse wie Paprika, Rosenkohl und Spargel, Salate, Kartoffeln und Pilze, aber auch verschiedene Sprossen, Algen und ungesüßte Kräutertees sorgen für ein basisches Gleichgewicht.

Säurebildner hingegen sind das, was bei den meisten Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan steht: Fleisch und Wurstwaren, Milchprodukte, Süßigkeiten, Getreideprodukte, Nüsse, Softdrinks, Kaffee und Alkohol. Um trockener Haut, Ausschlägen und Juckreiz entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, diese Lebensmittel so selten wie möglich zu konsumieren. Wer nicht gänzlich auf sie verzichten möchte, mischt sie mit basischen Lebensmitteln, um sie für den Körper verträglicher zu machen.

Mit der Aufnahme von basischen Lebensmitteln lassen sich aber nicht nur ein gesünderes Hautbild und eine straffere Körpersilhouette erreichen, auch einer vorzeitigen Hautalterung kann vorgebeugt werden. Sogenannte „Faltenbeschleuniger“ wie Arachidonsäure, die Verzuckerung von Gewebe und freie Radikale werden mit einer basischen Ernährung in Schach gehalten.

Arachidonsäure ist in Fleisch und Wurst enthalten und leitet im Körper Entzündungsprozesse ein. Diese regen die Bildung von Enzymen an, die wiederum für den Abbau von Hautfasern verantwortlich sind. Dies führt unweigerlich zu lästigen Fältchen.

Zucker ist „Gift“ für die Haut

Zucker erhöht den Blutzuckerspiegel, was sich ebenfalls auf die Haut auswirkt. Die aufgenommenen Zuckermoleküle verbinden sich mit Proteinen und verkleben. Die Zellfunktion wird gestört und die Kollagenfasern verhärten. Schließlich verliert die Haut an Elastizität und wird anfälliger für Falten.

Freie Radikale entstehen als Produkte unseres Stoffwechsels, wenn wir uns beispielsweise Abgasen, Umweltgiften oder zu viel Sonne aussetzen. Die Haut gerät in oxidativen Stress und reagiert mit Zellschäden und vorzeitige Hautalterung.

Eine basische Ernährung kann Abhilfe schaffen: Pflanzliche Fette, zum Beispiel aus Avocado, enthalten keine Arachidonsäure. Die Süße von reifen Früchten der Saison lässt oftmals die Gelüste auf Süßwaren schwinden. Antioxidantien, in Lebensmitteln wie Gurken und Tomaten enthalten, wirken den freien Radikalen entgegen. Mit basischen Lebensmitteln beugt man nicht nur einer Übersäuerung vor. Sie hilft sogar, vorhandene Säuren abzubauen und so das Hautgleichgewicht aufrecht zu erhalten!

 

Diesen Beitrag teilen:

Wir verwenden Cookies, um die Nutzung der Webseite zu verbessern und die Zugriffe auf unsere Website anonymisiert zu analysieren. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen